Christlich-Islamische Arbeitsgemeinschaft besucht die türkische Stadt Altinordu

Zum vierten Mal besuchte eine Delegation der christlich-islamischen Arbeitsgemeinschaft vom 7.-12.10.2016 die Türkei. Diesmal ging es zur Stadt  Altinordu am Schwarzen Meer, die demnächst Partnerschaft von Recklinghausen werden soll. TeilnehmerInnen waren: Sybille Averdunk, Sami Baskurt, Ramazan Birtek, Bernhard Lübbering, Ulrike Speckmann. Begleitet wurde die Gruppe  während der ganzen Zeit vom 1. Sekretär des Bürgermeisters aus Altinordu, Herrn Nusret Aykut.

Ziel der Reise war es, etwas vom Leben in Altinordu kennenzulernen und von der eigenen interreligiösen Arbeit in Recklinghausen zu berichten. Es ging den Recklinghäusern nicht im Weltpolitik, sondern um Begegnung von Mensch zu Mensch.

Die Region um Ordu wird ganz vom Haselnuss-Anbau bestimmt, aber auch Kiwi und andere Südfrüchte werden angebaut. Das Schwarze Meer liefert reichlich Fisch. Die Stadt zählt ca. 250.000 Einwohner, die bis auf 10 Christen  alle der muslimischen Religion angehören.

Die Recklinghäuser wurden überaus gastfreundlich vom Bürgermeister Engin Tenkitas, der auch bereits in Recklinghausen war, wie auch vom Oberbürgermeister Enver Yilmaz und Gouverneur Irfa Balkonlioglu empfangen. Besucht wurden auch eine Moschee, ehemalige restaurierte christliche Kirchen, ein Museum, eine Schule, zwei Industriebetriebe und eine Ausgrabungsstätte. Presse und Regionalfernsehen interessierten sich für die Gäste aus Deutschland und  berichteten über ihre Erfahrungen und Eindrücke in Altinordu. Es gab mehrere spontane Begegnungen mit türkischen Bürgern, die in Deutschland gearbeitet hatten, und die sich freuten, Deutsche sprechen zu können. Besonders herzlich wurden die Recklinghäuser in einigen Familien u.a. in der Familie des Bürgermeisters empfangen und bewirtet.

Auch nahmen die Gäste an der Verteilung der Süßspeisen durch den Bürgermeister am Aschura-Fest teil.

Die Stadt wirkt modern und an zahlreichen Stellen wird gebaut. In der Innenstadt werden Straßen erneuert. Es entsteht eine Umgehungsstraße, ein Tunnel. Altinordu eine sich schnell entwickelnde Stadt im Aufbruch, eine friedliche und freundliche Stadt.

In allen Gesprächen wurde der Wunsch spürbar, möglichst bald die Partnerschaft zwischen Recklinghausen und Altinordu zu besiegeln und den Austausch mit verschiedenen Gruppen weiterzuführen.

Als Gastgeschenke überreichten die Recklinghäuser ein Fotoalbum, das über die interreligiöse Arbeit in Recklinghausen extra für diese Reise erstellt worden ist und von der Brücke, dem Auslandsinstitut der Stadt Recklinghausen, mitfinanziert wurde, ebenso eine Bibel in türkischer Sprache und eine Friedenskerze

Mit vielen guten Eindrücken und Erfahrungen, mit reichlich verschiedenen Haselnussprodukten beschenkt, kehrte die Delegation nach Recklinghausen zurück.

Bitte auf die Bilder klicken, um diese zu vergrößern.

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Quelle: Recklinghäuser Zeitung, 21.10.2016

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